Kurzzeit Fasten – Was es mit dem Fasten auf sich hat

Fasten ist schon bei den alten Griechen ein bewährtes Mittel gewesen, um verschiedene Krankheiten zu heilen. Auf den ersten Blick mag Fasten und der damit nicht vorhandene Konsum von Energie, sowie Vitaminen widersprüchlich vorkommen. Wie effizient eine Fastenkur oder auch kurzzeitiges Fasten tatsächlich sein kann, wird eine spannende Erfahrung.

Normalerweise besteht eine Fastenkur aus mehreren Tagen bis Wochen. Die positive Wirkung vom Fasten zeigt sich bei jedem in verschiedenen Situationen. Krankheiten wie Depressionen und chronische Müdigkeit können erstaunlicherweise ohne Medikamente behandelt werden, indem eine Fastenkur durchgehalten wird.

Aufgrund der verschiedensten Lebensumstände ist eine Fastenkur über mehrere Tage bis Wochen nur schwer zu realisieren. Sinn und Zweck von solchen Kuren ist es, dem Körper Ruhe und Zeit zu geben, um diverse Krankheiten, die wir mit uns rum schleppen, zu bekämpfen. Bei zu viel Stress während der Kur, wird dieser Prozess beeinträchtigt.

Dementsprechend ist ein neuer Trend das so genannte Kurzfasten. Dabei wird maximal 1 bis 2 Tage auf Nahrung verzichtet. Die Effektivität ist aufgrund der kurzen Zeit nicht mit einer geplanten und entspannten Kur zu vergleichen, jedoch ist selbst diese Methode für die Gesundheit von Vorteil.

Heilfasten statt Medikamente

Für Fastenanfänger ist der komplette Verzicht wahrscheinlich nur schwer zu realisieren. Um herauszufinden, ob diese Art seinen Körper zu heilen, auch das passende für einen ist, können verschiedene Varianten eingesetzt werden.

Zu der wohl bekanntesten und vermutlich leckersten Methode zählt das Saftfasten. Wie der Name schon verrät, wird beim Saftfasten ausschließlich Saft konsumiert. Dabei ist es wichtig, keinen fertigen Saft aus dem Supermarkt zu kaufen. Wer alle Vitamine und Nährstoffe behalten möchte, kauft sich vor dem Start einen Entsafter. Da noch nicht sicher ist, wie und ob die Kur durchgehalten wird, muss auch nicht wahnsinnig viel Geld ausgegeben werden.

Erfahrene Leute versuchen mit dem Verzicht von fester Nahrung und viel Wasser, in Kombination mit Flohsamenschalen und Heilerde ihren Körper komplett auf Heilung einzustellen. Unterstützend zum Fasten werden auch Einläufe verwendet, um den Darm komplett zu entleeren.

Ärzte sind zwar generell meistens ein wenig skeptischer, da die bekannten Schlacken und Gifte, die aus dem Körper sollen, nicht nachgewiesen werden. Dennoch häufen sich die Berichte von Leuten, bei denen selbst Medikamente nichts mehr gebracht haben, aber eine Fastenkur schon.

Wie so oft in der Medizin, ist ein Selbstversuch die schnellste und beste Option, um sich eine Meinung zu bilden. Berichte können geschönt sein, aber die eigenen Erfahrungen sind es nicht.

Ein Tag fasten pro Woche

Im Alltag nehmen wir ständig Gifte zu uns, die für uns schon zur Normalität gehören. Verarbeitetes Essen, Zigaretten oder Alkohol. Schlechte Ernährung überfordert unseren Körper und führt dazu, dass wir uns Krank und schlapp fühlen.

Geben wir unserem Körper die Zeit, einmal die Woche durchzuatmen. Chronische Müdigkeit könnte damit beispielsweise beseitigt werden. Ein Selbstversuch zeigt schnell Wirkung. Wird dazu noch die Ernährung umgestellt und mehr Obst, sowie Gemüse gegessen, können ungeahnte Kräfte freigesetzt werden.

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