Aktivkohle – Die Wunderwaffe für die Gesundheit?

Wer unter Magen-Darm-Beschwerden leidet, wir wahrscheinlich in die Apotheke gehen und dort ein gängiges Mittel konsumieren. Meistens zeigen die Tabletten auch schnell Wirkung. Das die Tabletten meistens allerdings mehr Schaden, anstatt wirklich zu nutzen, bedenken die wenigstens Leuten.

Gerade bei Durchfall versucht der Körper die unerwünschten Stoffe möglichst schnell aus dem Körper zu entfernen. Werden Tabletten eingenommen, die den unangenehmen Druck und Drang stoppen, verbleiben die unerwünschten Stoffe im Darm.

Betroffene führen medizinisch gesehen mit Absicht Verstopfung herbei.
Der Leidensdruck ist zwar behoben, jedoch nur das Symptom.
Meistens bleibt die Ursache jedoch unentdeckt.

Aktivekohle ist der Underdog, wenn es um Medikamente geht.
Da Aktivkohle sowohl gepresst, wie auch in Kapselform gekauft werden kann, ist die orale Einnahme kein Problem.

Aktivkohle speziell für Magenbeschwerden

Aktivkohle wird unter anderem auch als medizinische Kohle bezeichnet. Kohle, wie sie unter der Erde abgebaut wird, sollte nicht konsumiert werden.

Die Einsatzzwecke sind dabei nicht nur auf den Magen-Darm Bereich beschränkt. Zur damaligen Zeit wussten die Griechen schon, wie hilfreich diese Kohleart ist.

Dadurch, dass Aktivkohle relativ porös ist, können die Stoffe in viele Einzelteile zerbröseln. In der Theorie sind die Kohlenstoffpartikel dazu in der Lage, Toxine im Körper zu binden und auszuscheiden.

Nachteile von Aktivkohle

Bei akuten Magenbeschwerden, wie beispielsweise Durchfall, werden bekanntlich nicht nur die für den Körper schlechten Stoffe ausgeschieden. Viel Flüssigkeit und Mineralstoffe gehen ebenfalls verloren.

Leider hat Aktivkohle auch bei diesem Punkt einen großen Nachteil.
Zwar ist es richtig, dass Toxine und Co ausgeschieden werden, aber die Kohle kann nicht logisch zwischen gut und böse unterscheiden.

Wenn sowieso schon ein Mangel an wichtigen Stoffen herrscht, sollte bei der Einnahme verstärkt auf eine Zufuhr von diesen fehlenden Stoffen geachtet werden.

Salzstangen sind ein prima Lieferant für Salz und zudem auch noch sehr gut verträglich. Generell ist genügend Flüssigkeit notwendig, wenn viel Flüssigkeit ausgeschieden wird.

Welche Einnahmeart gibt es

Die Einnahme ist ziemlich einfach und auch nicht eklig. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Formen. Neben der bekannten Pulverform, welche problemlos in Wasser aufgelöst werden kann, können zusätzlich auch Tabletten oder Kapseln eingenommen werden.

Generell gilt auch hier wieder, genügend zu trinken. Wer mag, kann alle drei Formen in Wasser auflösen.

Sollte der Geschmack dennoch nicht zusagen oder als zu unangenehm empfunden werden, wird der Konsum mit Fruchtsaft dennoch nicht empfohlen.

Der positive Effekt, sich an Toxine zu binden, greift auch bei Säften.
Dadurch wird verhindert, die vor allem bei Krankheit notwendigen Vitamine aufzunehmen.

Geschmacklich ist es dadurch zwar angenehmer, aber der gesundheitliche Vorteil ist nicht mehr gegeben.

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